Europa vor Ort in Nordrhein-Westfalen
EU-Anlaufstellen
- EU-Kommission: Pressestelle Bonn
- Portal Europa NRW der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen
- Vetretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der EU in Brüssel
- Enterprise Europe Network Nordrhein-Westfalen
- Europe Direct Aachen
- Europe Direct-Informationszentrum Bocholt
- EUROPE DIRECT Dortmund
- Europe Direct Duisburg
- EUROPE DIRECT Informationszentrum Kreis Gütersloh
- Europe Direct Hagen
- EUROPE DIRECT Informationsstelle Kleve
- Europe Direct Köln
- EUROPE DIRECT Informationsstelle Mittlerer Niederrhein in Neuss
- Europe Direct Steinfurt
- Europe Direct Hellweg / Ruhr-Lippe / Kreis Unna
- Europäisches Dokumentationszentrum der Universitätsbibliothek Bielefeld
- Europäisches Dokumentationszentrum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
- Europäisches Dokumentationszentrum der Universität Duisburg-Essen
- Europäisches Dokumentationszentrum der Ruhr-Universität Bochum
- Europäisches Dokumentationszentrum der Universitätsbibliothek Hagen
- Zentrum für Europäische Integrationsforschung der Universität Bonn
- Europäisches Dokumentationszentrum der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln
- Europäisches Dokumentationszentrum: Aachener Zentrum
- Europäisches Dokumentationszentrum: Universität-Gesamthochschule Siegen
Hintergrund
Regionalförderung & Finanzhilfen
Aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erhalten Projekte in Nordrhein-Westfalen in der Förderperiode 2007 bis 2013 ca. 1,3 Mrd. Euro zur Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung, aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) ca. 684 Mio. Euro. Informationen über die einzelnen Empfänger sind online bei den Publizitätsstellen der Landesregierung einzusehen.
In den Jahren 2000 bis 2006 wurden mit Mitteln aus den EU-Strukturfonds im Rahmen des "Ziel-2-Programm NRW" Projekte in großen Teilen des Ruhrgebiets, im Kreis Heinsberg sowie in den Städten Krefeld und Ahlen gefördert. Zudem standen Übergangshilfen für Projekte in Teilen der Kreise Aachen, Düren, Euskirchen, Höxter und Paderborn sowie in Gegenden im Ruhrgebiet mit günstigeren Entwicklungsdaten zur Verfügung.
Im Rahmen des Tourismuswettbewerbs "Erlebnis.NRW" hatte das Bundesland die Tourismusbranche aufgerufen, Konzepte für innovative Projekte einzureichen, welche im Programm "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung 2007-2013" Förderung aus dem EFRE erhalten sollten. Im Mai 2008 wurden 53 Projektideen prämiert, an die 48 Mio. Euro EFRE-Mittel geflossen sind.
Im Februar 2009 verlieh die EU-Kommission dem Land Nordrhein-Westfalen einen RegioStar-Award für die "EnergieAgentur.NRW", die Unternehmen, örtlichen Behörden und Bürgern unabhängige Beratung zu vernünftigem Energiemanagement und erneuerbaren Energien anbietet. Die RegioStars werden einmal jährlich an erfolgreiche und innovative Regionalprojekte Europas vergeben, die im Rahmen der Kohäsionspolitik gefördert werden.
Im Oktober 2010 wurde das "Zentrum für Innovation und Technik in Nordrhein-Westfalen (ZENIT)" vom Enterprise Europe Network (EEN) der EU-Kommission mit einem "Network Stars Award" ausgezeichnet. Das Mülheimer Beratungsunternehmen erhält den Preis für die Vermittlung einer Kooperation zwischen einem deutschen und belgischen Unternehmen für den Vertrieb eines neuartigen Babybetts.
Best Practice: Umweltfreundlicher Verkehr (Bielefeld)

Zu diesem Zweck stellt die EU zwischen 2008 und 2011 neun Städten und Regionen in Nordwesteuropa Gelder aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung und hilft bei der Entwicklung konkreter Lösungen für einen besseren öffentlichen Personennahverkehr. Die Stadt Bielefeld ist für die fachliche und organisatorische Projektleitung verantwortlich. Ein besonderer Augenmerk wird dabei z.B. auf den Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel und eine integrierte Verkehrsplanung gelegt.
Best Practice: Energieeffizienz-Netzwerk "EnNet" (regional)

In Deutschland entfallen fast 40 % des Energieverbrauchs auf die Gebäudenutzung. Sowohl aus Gründen des Klimaschutzes als auch aus ökonomischen Gründen ist es geboten, die Energieeffizienz zu erhöhen, um langfristig Heiz- und Betriebskosten senken, und die Umwelt nachhaltig schützen zu können.
Ziel von "EnNet" ist es, die Kompetenz und die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen in diesem Marktsegment zu erhöhen. Durch wissenschaftlich fundierte Analysen und Beratung des Instituts für den Mittelstand Lippe sollen Marktbarrieren des energieeffizienten Bauens erkannt und daraus entsprechende Markt- und Innovationsstrategien abgeleitet werden.
Weitere konkrete Projekte & Verzeichnisse
- Projekt "Fin-Urb-Act": Integrierte städtische Maßnahmen zur Stärkung und Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen und innovativer Wirtschaft [PDF-Format]
- Projekt "MST.factory dortmund" [PDF-Format]
- Projekt "Eine bessere Zukunft für die Nordstadt"
- Projekt "Die Zukunft für erneuerbare Energien in Deutschland innovativ gestalten"
- NRW Ziel 2-Programm 2007 – 2013 (EFRE)
- Verzeichnis der Begünstigten des EFRE in Nordrhein-Westfalen
- Landesregierung NRW: Pressemeldung "53 Projektideen aus Tourismuswettbewerb Erlebnis.NRW sollen mit insgesamt 48 Millionen Euro gefördert werden"
- Pressemeldung "Zentrum für Innovation und Technik erhält Regio Stars Award"
Beschäftigung & Soziales
Im Juni 2008 hat die EU-Kommission rund 2500 der insgesamt über 3300 ehemaligen Mitarbeiter des insolventen Mobiltelefonherstellers BenQ mit 10,3 Mio. € bei bei ihrer Suche nach einer neuen Stelle unterstützt. Deutschland hatte einen Antrag auf Hilfe aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) eingereicht. Dieser bietet bei globalisierungsbedingten größeren Entlassungen den Betroffenen Maßnahmen an, die ihren beruflichen Wiedereinstieg unterstützen sollen. Ende Februar 2009 wechselten mit EGF-Unterstützung (5,6 Mio. Euro) fast alle der 1.300 gekündigten Beschäftigten des geschlossenen Nokia-Werks Bochum in eine Transfergesellschaft.
Konkrete Projekte & Verzeichnisse
- Projekt "Erwerbsbiografien betrieblich gestalten" [PDF-Format]
- Projekt "SEIKUMU": Softwareeinführung in kleineren und mittleren Unternehmen
- Projekt "Prospect NiederRhein": Regionales Monitoring für Arbeitspolitik
- EU-Kommission: Der Europäische Sozialfonds in Nordrhein-Westfalen (2007-2013) [PDF-Format]
- Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales: ESF-Online
- Verzeichnis der Begünstigten des ESF in Nordrhein-Westfalen [PDF-Format]
- BenQ: Erster Einsatz des Europäischen Globalisierungsfonds in Deutschland erfolgreich abgeschlossen"
- EU-Kommission unterstützt ehemalige Nokia-Beschäftigte
Hintergrund
Landwirtschaft & Ländlicher Raum
Für die Entwicklung des ländlichen Raums durch den ELER stehen im Zeitraum 2007-2013 Fördermittel in Höhe von ca. 292 Mio. Euro zur Verfügung. Der größte Anteil der ELER-Förderung wird für Agrarumweltmaßnahmen investiert, die eine breit gefächerte Ressourcenentlastung und eine hohe Umweltwirkung verfolgen. Auch in Nordrhein-Westfalen werden innerhalb des ELER-Rahmens sog. Leader-Regionen unterstützt. Das Land hat 11 Regionen ausgewählt, in denen sich Akteure aus Politik, Verwaltung sowie aus Vereinen und Unternehmen zu lokalen Aktionsgruppen zusammengeschlossen haben. Bei der Auswahl der Regionen standen vor allem nachhaltige Projektideen mit Pilotcharakter aus den Bereichen Wirtschaft und Arbeit, Bauen und Wohnen, Infrastruktur, Grundversorgung, Mobilität sowie Energie im Mittelpunkt.
Aus dem Europäischen Fischereifonds (EFF) erhalten Betriebe im Land ca. 3,9 Mio. Euro.
Die Empfänger von Mitteln aus dem ELER, dem EFF und der deutlich höheren Direktzahlungen und Agrarmarktmaßnahmen des EGFL lassen sich in einer Datenbank der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung recherchieren.
Konkrete Projekte & Verzeichnisse
- NRW-Programm 'Ländlicher Raum'
- Umweltministerium NRW: Pressemitteilung "Umweltminister Uhlenberg gibt Leader-Regionen bekannt"
- Umweltministerium NRW: Pressemitteilung "'Vier mitten im Sauerland' wird Leader-Region"
- Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung: Empfänger EU-Agrarfonds
- Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung: Empfänger EU-Fischereifonds
Forschung
Konkrete Projekte & Verzeichnisse
- Projekt "IPHOBAC": Breitband-Funksystem
- Projekt "Bridge2Geo": Etablierung des Potentials der Geoinformatik in Wirtschafts- und Industriesektoren
- Projekt "BILAT-UKR": Stärkung der Wissenschafts- und Technologie-Zusammenarbeit zwischen der EU und der Ukraine
- Projekt "COMTES700": Kraftwerke mit höherem Wirkungsgrad
- Projekt "EMIL goes green": Exceptional Materials from Ionic Liquids for Energy Saving Applications in Photonics (BrightEMIL)
- Projekt "IN2WOOD": FOREST Clusters Development and Implementation Measures of a 6-Region Strategic Joint Action Plan for Knowledge-based Regional Innovation
- Projekt "PRO WOOD - Promoting and linking the wood and research industries in Romanian regions using good practice from acknowledged wood clusters in the EU
- Projekt "ResPotNet": Transnational cooperation among Research Potential NCPs
- Projekt "TRANS REG NCP": Coordination action to improve transnational cooperation of NCPs
- Suche nach Projekten des EU-Forschungsrahmenprogramms
Hintergrund

g. U. = geschützte Ursprungsbezeichnung
g. g. A. = geschützte geographische Angabe
g. t. S. = garantiert traditionelle Spezialität
Verbraucherschutz
Für interessierte Bürger ist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen die erste Anlaufstelle. Darüber hinaus bieten die Europäischen Verbraucherzentren in Kiel und Kehl umfassende Informationen zu spezifisch europäischen Verbraucherthemen.
Die Gesundheitsvorsorge wird bereits von klein auf gefördert. Die von der EU geförderten Programme "Schulmilch" und "Schulobst" stellen sicher, dass sich Kinder in Nordrhein-Westfalen ausgewogen ernähren können.
EU-Siegel: Aachener Printen

Europaabgeordnete
- Alexander Alvaro, FDP
- Elmar Brok, CDU
- Karl-Heinz Florenz, CDU
- Jens Geier, SPD
- Sven Giegold, Bündnis 90/Die Grünen
- Jutta Haug, SPD
- Petra Kammerevert, SPD
- Jürgen Klute, Die Linke
- Alexander Graf Lambsdorff, FDP
- Klaus-Heiner Lehne, CDU
- Dr. Peter Liese, CDU
- Dr. Markus Pieper, CDU
- Bernhard Rapkay, SPD
- Herbert Reul, CDU
- Martin Schulz, SPD
- Birgit Sippel, SPD
- Dr. Renate Sommer, CDU
- Sabine Verheyen, CDU
- Axel Voß, CDU

